Die Stiftskirche Saint-Vulfran

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Gegenüber von Ihnen steht die Stiftskirche Saint-Vulfran, die von Fachwerkhäusern umgeben war. Die Namen der benachbarten Straßen erinnern auch heute noch an das historische Erbe der Stadt; links von Ihnen liegt die Rue aux Brouettes (Schubkarrenstraße) und gegenüber die Rue Pont d'Amour (etwa Brücke der Liebe). Die Fotos, die nach den Bombardements im Mai 1940 aufgenommen wurden, zeigen eine Stadt, die zum größten Teil dem Erdboden gleichgemacht ist. Mitten zwischen den Ruinen kann man ein Gebäude erkennen, das ist die Stiftskirche Saint-Vulfran. Mit dem Bau der Stiftskirche, die einer Kathedrale ähnelt, wurde 1488 auf sumpfigem Boden begonnen. Sie stellt eine der wichtigsten Baudenkmäler von Abbeville dar. Im Stil der Spätgotik erbaut, ist sie Zeugin der Geschichte von Abbeville: sie erlebte Stiftsherren, die Hochzeit von Ludwig XII und Maria von England, die reiche mittelalterliche Vergangenheit etc. Am 20. Mai 1940 schlugen mehrere Bomben in die Stiftskirche ein und zerstörten zahlreiche Bauelemente wie das Gewölbe aus dem 17. Jahrhundert, den Hauptaltar, die Holzschnitzereien des Chors, die Orgel, die Glocken, die Kirchenfenster und die Seitentore. Betrachten Sie das Haupttor der Stiftskirche und bewundern Sie das Tor aus dem 16. Jahrhundert, das von einer Rosette geschmück ist. Diese Bauelemente entkamen der Zerstörung dank der Sandsäcke, die einige findige Bewohner Abbevilles geschickt platziert hatten. Durch die Bombardierung sind zahlreiche historische Monumente zerstört worden. Einige Gebäude wurden restauriert, andere, die zu stark zerstört waren, mussten abgerissen werden. So wie das Ursulinenkloster, von dem nur die Fassade der Kapelle und ein Teil des Glockenturms bewahrt und restauriert werden konnte. Davids Tipp: Gehen Sie zu einem Berater in der Touristeninformation um alles über die Geschichte der Stiftskirche Saint-Sulfran zu erfahren.

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